BERLIN-BRANDENBURG-RUNDSPRUCH NR. 41/08 VOM 10.10.2008

Redaktion: Christian, DL7APN, und Peter, DO1NIC


ÜBERSICHT:


D-STAR-Treffen in Berlin beim OV Neukölln, D03

Ich möchte nochmals auf das 1. D-STAR Treffen beim OV Neukölln, D03, aufmerksam machen. Der OV Neukölln und die D-STAR-Gruppe Berlin laden alle Interessierten recht herzlich am Dienstag, dem 14.10., um 19:00 Uhr, zum 1. D-STAR-Treffen in unseren OV Räumen, Alte Dorfschule, Alt Buckow 17, 12349 Berlin ein.

Es werden die Technik und Neuerungen ausführlich erklärt, so dass auch Einsteiger hier sicherlich gute Informationen gewinnen können. Gerade im Raum Berlin steigt die Gruppe der Anwender von D-STAR stetig, sodass ein persönliches Kennenlernen sinnvoll ist, um Ideen und Informationen auszutauschen. Es wäre hilfreich, wenn Ihr uns mit einer E-Mail an ..... Eure Teilnahme ankündigt, damit wir die Räumlichkeiten planen können. Um es noch mal klar zu sagen, auch wer noch nicht in D-STAR QRV ist und noch kein Gerät hat, ist herzlich eingeladen an Informationen und einem Austausch teilzunehmen.

VY 73 de DH7AEK und DL7AHD


INTERRADIO 2008

Liebe Funkfreunde,
am 01.11. findet wieder unsere fröhliche Fahrt zur INTERRADIO statt. Abfahrt ist wie immer am Funkturm beim Ibis-Hotel um 05:30 Uhr. Wir haben nur noch ca. zehn Plätze im Bus frei. Der Fahrpreis inkl. Eintritt zur INTERRADIO beträgt wie im letzten Jahr nur 30,– €.

Anmeldung bitte bei Dieter, DL7AKT: ..... mit Anrufbeantworter (Ich rufe zurück) oder Handy ......

VY 73, Euer Dieter, DL7AKT


Nachlese: Viadrina Amateurfunktreffen 2008

Mit über 450 Besuchern war das diesjährige Treffen der Funkamateure am 20.09. in Frankfurt/Oder ein voller Erfolg. Organisiert von der QRP-AG, unterstützt vom neuen Distriktvorstand Brandenburg, trafen sich alte und erfreulich viele junge Funkamateure zum Meinungsaustausch, zur Demonstration ihrer Ergebnisse, zu Vorträgen und auf dem Flohmarkt. Gäste aus Polen und Litauen wurden herzlich begrüßt.

Eröffnet wurde die Veranstaltung um 10:00 Uhr durch den Distriktsvorsitzenden des Distriktes Brandenburg, OM Wolfgang Tretschock, DL2RSF, und Peter Zenker, DL2FI, als Veranstalter.

In den nachfolgenden Vorträgen haben folgende OM Interessantes dargestellt:

Um 14:00 Uhr stellte sich der Distriktvorstand den Fragen der Gäste. Es wurde angeregt, dass der Termin des Viadrina Amateurfunktreffens besser mit den anderen DARC-Veranstaltungen in der Region abgestimmt werden sollte. In der Antwort kam zum Ausdruck, dass viele Termine schon vor der Wahl des neuen Vorstands im Juni feststanden oder ohne Abstimmung im Distrikt festgelegt wurden. Für 2009 wird eine bessere Abstimmung auch mit unseren Nachbarn angestrebt. Wortmeldungen zur Demokratie im Club zeigten auf, dass in den OV, im Distrikt und im Club teilweise zu wenig miteinander gesprochen wird. Notwendige und sinnvolle Prinzipien der clubinternen Entscheidungsfindung könne nicht jede Einzelmeinung repräsentieren. Jeder kann und sollte aber Beschlüsse in OV und Distrikt mit Argumenten vorbereiten und sollte Vertreter seines Vertrauens wählen.

In Beiträgen zur Arbeit in Baunatal wurde teilweise großes Unverständnis über die Probleme mit dem Finanzamt geäußert „Wie wollt Ihr uns Rechtsberatung geben, wenn Ihr nicht einmal wasserdichte Arbeitsverträge abschließen könnt?“. Leid tragend davon ist die Arbeit in den OV, deren Spielräume immer geringer werden und wo weder für die Alten noch für die Jungen etwas getan werden kann.

Viel Lampenfieber gab es an den Ständen der Jugendlichen aus Berlin und Ludwigsfelde. Die Jugend-Technik-Schule zeigte Bausätze und ermöglichte den Besuchern mit dem Lötkolben in der Hand Eigenes zu bauen. Ludwigsfelde zeigte neben Eigenbauprojekten auch viel bestaunte Spezialausrüstung für das Feldlager.

Am Stand der DL-QRP-AG wurde von vielen Besuchern die Möglichkeit genutzt verschiedene Selbstbautransceiver live an einem Dipol zu testen. Großes Lob erhielten die Konstrukteure dafür, dass keinerlei störende Beeinflussung durch die Clubstation auftrat, deren Sendeantenne nur 20 m entfernt zum Test-Dipol aufgehängt war.

Die AGCW, Arbeitsgemeinschaft Telegrafie, konnte an ihrem Stand eine erfreuliche Zunahme der Teilnehmerzahl am CW-Wettbewerb verzeichnen.

Cottbus war als Universität und als Klubstation DKØBTU vertreten. Prof. Armin Nethe, DL7ARN, präsentierte Interessantes aus der Arbeit der Klubstation und warb für ein Studium an der Brandenburgischen Technischen Universität. Wohl einmalig ist dort ein Fach „Einführung in die Amateurfunktechnik“ mit 4 Credits im Masterstudiengang.

(www.tu-cottbus.de/fakultaet3/de/amateurfunk/ausbildung/lehrveranstaltungen.html)

Der zum ersten Mal ausgelobte Selbstbaupreis wurde von der Jury in beiden Altersklassen vergeben. Uwe Neubert, DE1UNL, erhielt den 1. Preis in der Klasse bis 16 Jahre für ein RX-Antennenanpassgerät, Andrea Nockemann, DG6DAS, siegte mit einem Steckbaukastensystem für die Ausbildung in der Altersklasse ab 17. Weitere Platzierungen gibt es in der Mitteilung der Jury.

Unter DLØBRA mit dem Sonder-DOK „BRA“ wurden auf Kurzwelle 78 Stationen von der Viadrina gearbeitet, auf UKW über 30 Stationen. Dank an die Operatoren Wolfgang, DL2BWM, und sechs Mitstreiter des OV Y22 für den UKW-Betrieb; an Wolfgang Riegel, DL2ROD, und Thomas Geselle, DK2TG, des OV Y11 für die Kurzwelle.

Besonderen Dank möchten wir den Sponsoren und Helfern der Veranstaltung aussprechen:
Funktechnik Dathe für die großzügige Bereitstellung von Geschenken für die Tombola, dem Funkamateur für einen wesentlichen Beitrag zur Hallenmiete, der DL-QRP-AG und dem DARC-Distrikt Brandenburg für die für die Vorbereitungsarbeiten und die Beteiligung an den Kosten. Auch die schmackhafte Bewirtung durch die Firma Burisch trug wesentlich zur guten Laune aller bei.

Viele Helfer aus den OV Y22, aus Berlin und den Ortsverbänden Brandenburgs ermöglichten allen einen schönen Tag und dafür Allen dafür ein Dankeschön.

73 von Micha, DM1MKF


Sonder-DOK „15D20“

Im Oktober jährt sich zum 15. Mal die Gründung des Ortsverbandes Hohenschönhausen, D20. Der OV blickt auf eine erfolgreiche Entwicklung zurück. Von 15 Gründungsmitgliedern wuchs er auf heute über 50 an.

Von Treffpunkten in ungemütlichen Dachräumen eines Hochhauses, über verschiedene Gaststätten, bis zum Einrichten des jetzigen OV-Clubs mit Clubstation, Werkstatt, Konferenzraum und Küche reicht die Bandbreite dieser Seite des OV-Lebens.

Auf der Linie erfolgreicher Arbeit liegt auch das Betreiben des Relais DBØBLO und der APRS-Digipeater DMØDM sowie DBØBAR. Reiche Tradition im OV haben auch die gemeinsamen Frühjahres- und Herbstfeldtage.

Genug Anlass also, der Clubstation des OV D20 DLØCON den Sonder-DOK „15D20“ zu verleihen. Er gilt vom 01.08. bis zum 31.10. diesen Jahres.

Den Sonder-DOK zu bekommen dürfte nicht schwer fallen, da die OM des OV um 19:45 Uhr tägliche Runden veranstalten. Die Trefffrequenz ist 439,275 MHz (Relais DBØBLO) außer mittwochs, an diesem Tag findet die Runde auf 144,650 MHz in SSB statt. Eine weitere Möglichkeit ist die sonntägliche 10-m-Runde um 11:30 Uhr auf 28,915 MHz in SSB.

73 von Uli, DL8RO, OVV D20


7. Info zur INTERRADIO 2008

Jetzt noch rechtzeitig an Flohmarktanmeldung denken.

Das Team der INTERRADIO erinnert alle die für den Flohmarkt, die einen Platz zur Ausstellung ihrer Ware benötigen, frühzeitig an eine Anmeldung zu denken. Aufgrund der großen Nachfrage bitten wir die Reservierung nicht erst mit dem Anmeldeschluss den 20.10. vorzunehmen. Empfehlenswert ist der Aufbau bereits am Vortag der Messe in der Zeit von 14:00–18:00 Uhr. An diesem Tage können die Flohmarktanbieter die zugeteilten Messetische direkt in der Halle anfahren. Bitte bedenken Sie, die Einfahrt mit Fahrzeugen und Anhängern in die Halle ist am Morgen des Messetages aus Sicherheitsgründen nicht mehr möglich. Die Halle wird nachts bewacht. Am Samstag ist es nach vorheriger Absprache mit dem Veranstalter nur noch möglich Hänger in die Halle zu schieben und in der Zeit von 07:30–08:00 Uhr zu entladen. Interessenten für den Flohmarkt werden gebeten Ihre Anmeldung an den Veranstalter zu richten schriftlich unter: ATN e. V., ......

Ihre Sicherheit auf der INTERRADIO durch den kostenlosen Messplatz für Ihren Gebrauchtgeräteverkauf – Messmöglichkeiten bis 3 GHz – für besondere Messungen stehen wir auf Anfrage zur Verfügung.

Auch in diesem Jahr steht der jedes Jahr bewährte Funkgerätemessplatz der INTERRADIO zur Verfügung. Hauptaufgabe wird wie im letzten Jahr die Funktionskontrolle von Funkgeräten, Sendern und Empfängern sein, die auf dem Flohmarkt gehandelt werden. Von Langwelle bis 3 GHz können Sendeleistung, Sendefrequenz, Modulation und Empfänger-Empfindlichkeit überprüft werden. Der gesamte Service ist kostenlos und dient der Sicherheit der Käufer auf unserer Amateurfunkmesse. Der Messplatz wird mit seinen Möglichkeiten auf der Homepage der INTERRADIO www.interradio.info vorgestellt. Sollten Sie einen besonderen Messwunsch haben, senden Sie uns vorab eine E-Mail unter ....., wir helfen Ihnen gern.

73 von Oliver, DH8OH vom INTERRADIO-Team


Global SET am 08.11.

Weltweite „Simulierte Notfall Übung“ („Simulated Emergency Test“) – November 2008 - Samstag, 08.11., 04:00–08:00 UTC

Die IARU-Region 1 lädt die zentralen Klubstationen der IARU-Mitgliedsgesellschaften und die Stationen der Notfunkgruppen ein, an der weltweiten „Simulierten Notfall-Übung“ am Samstag, dem 08.11., von 04:00–08:00 UTC teilzunehmen. Die Übung wird auf und in der Nähe der Notfunk-Aktivitätszentren (Centre-of-Activity, CoA) im 80-, 40-, 20-, 17 und 15-m-Band (±QRM) durchgeführt.

Die Ziele der Übung sind:

1) Steigerung des allgemeinen Interesses am Notfunk-Verkehr,
2) Prüfung der Nutzbarkeit der CoA-Frequenzen in den ITU-Regionen,
3) Praxis für internationale Notkommunikation zu gewinnen und
4) die Weitergabe von Nachrichten in allen Betriebsarten zu üben.

Bitte denken Sie daran, dass dies kein Contest, sondern eine Übung für den Notverkehr ist!

Entsprechend der Empfehlung der GAREC-Koferenzen sollten die teilnehmenden Stationen „/D“ hinter ihrem Rufzeichen (D = distress/desaster) verwenden, sofern es durch ihre Lizenzierungsbehörde gestattet ist.

Der Verkehr kann in den Betriebsarten Sprache (SSB), Daten oder CW abgewickelt werden wie weiter unten beschrieben.

Sprach-Modus:
Jede IARU-Region hat eine Leit- (HQ-) Station, die im Sprach-Modus arbeitet:

Region 1 – wird noch bekanntgegeben
Region 2 – wird noch bekanntgegeben
Region 3 – wird noch bekanntgegeben

Die Leit- (HQ-) Stationen werden simultan auf allen CoA-Frequenzen QRV sein entsprechend den Frequenzen ihrer Region ± QRM wie in folgender Tabelle aufgelistet:

Region 1

Region 2

Region 3
3760 3750 oder 3985 3760
70607 7060, 7240 oder 7290 7060
14.300 14.300 14.300
18.160 18.160 18.160
21.360 21.360 21.360

Stationen, die eine Teilnahme beabsichtigen, werden gebeten, ihr Rufzeichen vor der Übung an ..... zu senden, damit die HQ-Station sich auf die Anzahl der anrufenden Stationen einrichten kann. Eine Liste der teilnehmenden Stationen wird auch unter www.raynet-hf.net veröffentlicht.

Um die Weitergabe von Meldungen zu üben, kann jede teilnehmende Station sechs Meldungen senden; drei während der ersten zwei Stunden und drei weitere während der letzten beiden Stunden der Übung.

Nach dem Absetzen der eigenen Meldungen sollten die teilnehmenden Stationen beginnen, Meldungen von anderen Stationen weiterzuleiten. Wenn eine Meldung zweimal weitergeleitet wurde, soll sie an die HQ-Station der eigenen Region geschickt werden. Es ist besonders erwünscht, wenn Meldungen zwischen Ländern und/oder Regionen „springen“.

Die teilnehmenden Stationen rufen „CQ GLOBALSET“ gefolgt von dem eigenen Rufzeichen und der Organisation (ARES, RAYNET, NETMAR usw.).

Jede teilnehmende Station wird bis zu sechs eigene Meldungen nach folgendem Schema bilden und an ihre regionale HQ-Station schicken:

Ein Ein-Buchstaben-Prefix wird jedem Meldungsteil vorangestellt, um die Dekodierung einfacher zu machen, wobei:

Wenn eine Station, die keine HQ-Leitstation ist, eine Meldung empfängt, sollte sie die Meldung in irgendeiner zur Verfügung stehenden Betriebsart zum Bestimmungsort weiterleiten.

Zum Beispiel:
Eine Meldung, die von SU1KM in Ägypten stammt und für die HQ-Station der Region 1 bestimmt ist, könnte zunächst an eine Station in Malta auf 40 m, von dort an eine französische Station auf 80 m und schließlich an die Ziel-HQ-Station auf 80 m gehen.

Beispiele:

1. ZS1BUU sendet Meldung Nr. 1 um 04:30 UTC, 80-, 40-, 20-, 10-m Bänder sind verfügbar, 3 Operator, kein Notstrom, Mitglied von HAMNET.
„0430 ZS1BUU M1 B80 B40 B20 B10 O03 P1 HAMNET“

2. MM3UJL/P sendet Meldung Nr. 4 um 07:00 UTC, 160-, 80-, 40-, 20-, 10-m Bänder verfügbar, 2 Operator, Batterie und Generator verfügbar, Mitglied von RAYNET.
„0700 MM3UJL/P M4 B160 B80 B40 B20 B10 O02 P4 RAYNET“

HQ-(Leit-)Stationen der Region senden keine Meldungen – sie empfangen und bestätigen sie nur. Um Störungen für die HQ-Station zu vermeiden, benutzen Sie bitte für den Kontakt mit anderen Stationen Frequenzen in der Nähe der CoA-Frequenzen. in Abständen von 5 kHz.

Um eine realistischere Situation zu erzeugen, begrenzen Sie bitte Ihre Sendeleistung während der Übung auf 100 Watt. Besonderer Wert wird auf Stationen gelegt, die mobil/portabel und/oder mit Notstrom arbeiten.

Daten-Modus:

Datenstationen sollen für Meldungen das gleiche Format wie für Sprache verwenden.

Es wird keine HQ-Station für Daten-Modus geben; Daten-Stationen sollten die Frequenzen benutzen, die laut nationalem Bandplan für die bevorzugte Betriebsart vorgesehen sind. Das macht die Benutzung von „CQ GLOBALSET“ und die Registrierung der beabsichtigten Teilnahme besonders wichtig.

Bei „strukturierten“ Betriebsarten, wie Winlink, ALE, PSKmail sollten die Meldungen direkt an ..... gesendet werden. Andere Daten-Betriebsarten sollten versuchen, die Meldungen zweimal weiterzuleiten, bevor sie sie an ..... zur Auswertung senden.

CW-Modus:

CW wird bei diesem SET eingeschlossen, um Möglichkeit zu erhöhen, dass Stationen unter schwierigen Bedingungen Verbindungen herstellen und sollte verwendet werden, wenn SSB- oder Datenverbindungen sich als unmöglich erweisen.

Es wird keine HQ-Station für CW geben. CW-Stationen sollten in der Nähe der CoA-Frequenzen arbeiten, wenn kein SSB-Verkehr gehört wird.

CW-Stationen sollen das gleiche Format wie für Sprache senden und nicht schneller als 15 wpm.

Wenn nötig können CW-Meldungen über zwei andere Stationen weitergeleitet werden bevor sie an an ..... zur Auswertung geschickt werden.

Zusammenfassung

Bitte senden Sie Ihre Logs mit Kommentaren, Bildern und Vorschlägen für zukünftige Übungen so bald wie möglich nach dem SET an: ...... Ein kurzer Bericht über die Veranstaltung wird für die IARU-Region 1 Konferenz in Cavtat am 16.11. benötigt, der ausführliche Bericht ist voraussichtlich im Dezember 2008 verfügbar.

Um für alle drei Regionen gleiche Chancen zu haben, sehen wir drei verschiedene Zeitschlitze für die Übungen vor: Die nächste Übung wird am 02.05.2009 von 11:00–15:00 UTC stattfinden und die Übung im November 2009 von 18:00–22:00 UTC.

Danke für die Unterstützung des Notfunks.

Greg Mossop, GØDUB, GlobalSET Organiser

Übersetzung Deutsch: Michael (Mike) Becker, DJ9OZ (Notfunkbeauftragter im Distrikt Berlin)


Aktuelles von der Betriebsart APRS

Karlsruhe/Hermsdorf - Wie sollen künftig Standort- und Wettermeldungen von den Usern bzw. bei den Umsetzern im Rahmen der Betriebsart APRS weitergeleitet werden?

Bei der nächsten Konferenz der Internationalen Amateurfunkunion (IARU) Region 1 im November steht das Thema APRS-Standardisierung auf der Tagesordnung. Zwei Vorschläge konkurrieren, einer aus Dänemark und einer aus Norwegen.

In den letzten Jahren war die Betriebsart APRS durch ein Wachstum an Usern und Digis gekennzeichnet. Es steht aber mit der 144,800 MHz nur eine Frequenz zur Verfügung, die in den Ballungsräumen stark belastet ist. Im Rahmen des Modernisierungskonzept für die Betriebsart, welches mehrheitlich in DL seit letztes Jahr umgesetzt wurde, soll eine Entlastung der Situation, insbesondere durch Maßnahmen auf Seiten der APRS-Umsetzer, erreicht werden. Kernpunkt ist dabei, das auf Digi-Seite im Regelfall die Zahl der Weiterleitungen der Standortinfos – je nach örtlicher Situation – durch entsprechende Parameter merklich eingeschränkt wird und damit das System funktionsfähig gehalten wird. Dem Modernisierungskonzept der Mehrheit der deutschen SysOps steht der norwegische Vorschlag nahe („WIDE 1-1 bzw. WIDE n-n-Konzept“).

Darüber informiert der neue APRS-Koordinator für DL, Torsten Schlegel, DL4APJ, im jüngsten Rundschreiben.

Beim dänischen Vorschlag werden andere Parameter (RELAY, TRACEn-n-Konzept) zur Pfadadressierung unterstützt. Damit würde aber sich Europa vom weltweiten Standard abkoppeln. Fortentwicklungen des weltweiten Standards, z. B. hinsichtlich des Einsatz lokaler Informationen und einer verbindlichen Kennzeichnung von Digipeatern würden nicht berücksichtigt.

Rund die Hälfte aller deutschen APRS-Digipeater haben bereits auf die neue Norm umgestellt. Auch hat sich die Zahl der APRS-Digi im Jahresvergleich von 120 auf 160 erhöht. Rund 1200 von 1500 APRS-Nutzern in Deutschland haben ihrerseits ihre Pfadeinstellungen an ihren Geräten auf die neuen Erfordernisse umgestellt – was schon zu einer spürbaren Entlastung der Situation geführt hat.

Ausführliche Informationen zu den Vorschlägen, die im November behandelt werden sollen, gibt es im Internet unter: www.aprs-dl.de.

Eingesendet von Manuel, DL5AFN – vielen Dank dafür.


Franken: CB-Funk-Warnsender vor Autobahn-Baustellen

Mit CB-Funk sollen Autofahrer im Raum Geiselwind (Franken) vor Baustellen auf Autobahnen gewarnt werden. Zu diesem Zweck sind zwei sogenannte „Warn-Leit-Anhänger“ mit CB-Funk-Sendern und Radartechnik ausgerüstet worden.

„Warn-Leit-Anhänger“ sind fahrbare Warnbaken, die vor Autobahnbaustellen aufgestellt werden. In der Vergangenheit hatte es immer wieder Auffahrunfälle auf diese Warn-Leit-Anhänger gegeben, bei denen Menschen verletzt wurden und hoher Sachschaden entstand.

In die Auffahrunfälle waren in erster Linie LKW-Fahrer verwickelt. Weil LKW-Fahrer oft den CB-Funk nutzen, kam der Leiter der Autobahnmeisterei Geiselwind auf die Idee, in die Warn-Leit-Anhänger CB-Funk-Warnsender einzubauen.

In einem Pilotprojekt wurden jetzt zwei Anhänger mit solchen Warnsendern ausgestattet. Sie strahlen im CB-Funk-Bereich in acht Sprachen ein Warnmeldung aus. Außerdem wurden die Anhänger mit Radar-Abstandswarngeräten ausgerüstet, die eine Sirene auslösen, sobald ein sich näherndes Fahrzeug einen bestimmten Mindestabstand unterschreitet.

Die Umrüstung eines Warn-Leit-Anhängers kostet ca. 3500,– €. Durch die Auffahrunfälle entstanden bisher Schäden von mehreren hunderttausend Euro.

Der Bayerische Rundfunk hat zu diesem Thema einen Audio-Beitrag produziert, der unter http://tinyurl.com/4azda2 angehört werden kann.

Eingesendet von Manuel, DL5AFN - Wieder vielen Dank dafür.


Termine für die Woche vom 13.–19.10.

Dienstag, 14.10., 16:00 Uhr, D20: OV-Club, Am Berl 15 in Hohenschönhausen
17:00 Uhr, D19: Clubräume Petersburger Str. 92 in Friedrichshain
19:00 Uhr, D03: 1. D-STAR Treffen in den OV-Räumen Alt-Buckow 17 (alte Dorfschule)
D08: JFH Hessenring 47 in Tempelhof
Mittwoch, 15.10., 18:00 Uhr, D21: FEZ Wuhlheide, An der Wuhlheide 197 in Köpenick
18:30 Uhr, D18/
D26:
FH Technik und Wirtschaft, Marktstr. 9–12 in Lichtenberg
19:00 Uhr, D04: Vereinshaus der Schützengilde Tegel-Süd, Buddestr. 1A in Tegel
Donnerstag, 16.10., 19:00 Uhr, D11: Sigmaringer Str. 30 (Laden) in Wilmersdorf
Freitag, 17.10., 18:00 Uhr, Y14: Klubheim, Schönfelder Weg 31 in 16321 Bernau
19:30 Uhr, D06: Kulturzentrum Forum, Gelsenkircher Str. 12-20 in Spandau

Ende des Berlin-Brandenburg-RS 41/08 vom 10.10.2008

Archiv-Bearbeitung: DC7XJ

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